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Samstag, 8. Januar 2011

Servolenkungen und deren Fehler

Zur Zeit kommen hauptsächlich drei Arten von Servolenkungen in PKW vor. Dazu zählen die hydraulische, die elektrohydraulische und die elektrische Servolenkung. Bei der hydraulischen Servolenkung wird die Servopumpe ständig vom Motor angetrieben, wobei ein Ventil für einen konstanten Ölstrom sorgt.
 Bei der elektrohydraulischen Servolenkung handelt es sich um eine elektrisch angetriebene Servopumpe, die man mit unterschiedlichen Drehzahlen ansteuern kann und somit die Lenkunterstützung variieren kann. Bei beiden Systemen wird das Lenkungsöl von der Pumpe aus den Vorratsbehälter angesaugt und mit Druck über Leitungen zum Lenkgetriebe gefördert. Ohne Lenkeinschlag wird das Öl ungehindert über das Lenkgetriebe in den Vorratsbehälter zurückbefördert. Beim Lenkeinschlag bewirkt das Schließen des Lenkventils einen Druckanstieg im jeweiligen Hydraulikzylinder im Lenkgetriebe und unterstützt somit die Lenkbewegung des Fahrers. Bei der dritten Servolenkung, der elektrischen, erfolgt die Unterstützung durch einen Elektromotor, der direkt an der Lenksäule oder am Lenkgetriebe angebracht ist. Durch diese Variante wird am besten Kraftstoff eingespart und das automatische Einparken wird damit erst möglich. Die häufigsten Fehler an Servolenkungen sind Undichtigkeiten am Lenkgetriebe und an der Servopumpe. Aber auch die mechanisch beanspruchten Teile, wie Spurstangenendstücke, Spurstangen und Zahnstangen können auf Grund von Verschleiß ausschlagen. In den meisten Fällen kann man Spurstangenköpfe und Spurstangen und deren Manschetten separat ersetzen. Das Ersetzen von einzelnen Dichtringen der Servopumpe ist ebenfalls teilweise möglich. Ansonsten werden komplette Lenkgetriebe und Servopumpen als Neu- und Austauschteil von den meisten Herstellern angeboten. Dabei lohnt sich natürlich wieder der Preisvergleich. Man kann durchaus über 50% einsparen, je nach Hersteller und Anbieter.

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