Mittwoch, 30. März 2011
Zahnriemenwechsel
Man kann es nicht oft genug betonen, das Wechselintervall für den Zahnriemen der Motorsteuerung sollte genau eingehalten werden. Denn ein Zahnriemenriss hat oft einen kapitalen Motorschaden zur Folge. Die Steuerung gerät durcheinander und die Kolben schlagen gegen die geöffneten Ventile. Verbogenene Ventile sind noch die kleineren Schäden die entstehen können. Desweiteren können Ventilführungen im Zylinderkopf brechen, Nockenwellen können brechen, Kolben und Pleuel können gestaucht werden, was die Erneuerung oder komplette Überholung des Motors nach sich zieht. Meist handelt es sich dabei aufgrund der langen Wechselintervalle um etwas betagtere Fahrzeuge, so dass der Zeitwert meist geringer ist als eine Reparatur. Also lieber das kleinere Übel akzeptieren und den Zahnriemen mit Spannrolle und Umlenkrolle nach Angabe des Herstellers erneuern. Im Handel sind Komplettbausätze erhältlich, die alle erforderlichen Teile enthalten. Arbeiten am Zahnriemen sollten nur erfolgen wenn der Motor Werkstatttemperatur hat und es sollten keine gelaufenen Zahnriemen montiert werden. Desweiteren ist auf die korrekte Spannung zu achten. Bei einigen Motoren wird die Wasserpumpe vom Zahnriemen angetrieben, dann empfiehlt sich die Erneuerung der Wasserpumpe ebenfalls, da ein späterer Tausch erheblich aufwändiger ist.
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1 Kommentare:
Gute Information. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Riss des Keilriemens solche kapitalen Schäden nach sich ziehen würde. Ich werde die Wechselintervalle auf jeden Fall einhalte, damit mir soetwas nicht passiert.
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